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Malteser Weiler

Rauchmelder haben gut zu tun

Fast jeder zehnte ausgelöste Notruf eines Rauchmelders im Hausnotruf-Service der Malteser hat zu einem Einsatz der Feuerwehr geführt. Das ist die Bilanz der Malteser für das Jahr 2013. Bundesweit hat die Hilfsorganisation fast 3.000 Rauchmelder direkt mit ihrer Hausnotrufzentrale verbunden. Ältere, kranke und in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkte Menschen nutzen das Angebot. Zwar sind die meisten Anrufe Folge von Dampf und Rauch nach kleineren Missgeschicken in der Küche und schnell per Telefon geklärt. „Wir sprechen mit unseren Kunden und klären, ob sie die Situation im Griff haben. Ist die Gefahr akut oder lässt sich die Situation nicht eindeutig klären, alarmieren wir die Feuerwehr“, sagt Julia Priebe, Teamleiterin der Malteser Hausnotrufzentrale in Oestrich-Winkel.

Besonders beliebt ist der Rauchmelder in Verbindung mit dem Malteser Hausnotruf in Bayern und Thüringen. Hier sind 44 Prozent aller Anschlüsse mit Rauchmelder. Rauchmelder-Muffel leben in Nordrhein-Westfalen (7%). Baden-Württemberg zählt 10,6% Rauchmelder, in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sind es knapp 13%. In den nördlichen und östlichen Bundesländern sind rund 25% Rauchmelder verbunden.

„Der Rauchmelder trägt zur Sicherheit bei. Der Alarm wird ohne Zutun der in der Wohnung lebenden Menschen ausgelöst und ist eine eindeutige Warnung“, sagt Julia Priebe. Angesichts des meist hohen Alters der Hausnotrufkunden – 75 Prozent sind älter als 80 Jahre -  ist die verlässliche Meldung des Problems sinnvoll. „Zudem erhalten sie direkten Sprechkontakt mit den Maltesern, die  ihnen helfen, richtig auf den Alarm zu reagieren.“

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